Geldanlage (Fonds, Aktien, Tagesgeld, Festgeld ...)
Fonds
Sie eignen sich vor allem für Anleger mit langem Anlagehorizont, hoher Ertragserwartung und einer hohen Risikobereitschaft. Mit einer Anlage in Fonds ist theoretisch jederzeit ein Totalverlust möglich. Die tatsächliche Wahrscheinlichkeit dafür ist aber mehr als gering: Fonds streuen das Kapital der Anleger nach bestimmten Strategien auf verschiedene Einzelwerte. Je nach dem, um was für eine Art Fonds es sich handelt, werden die Gelder zum Beispiel auf eine Vielzahl unterschiedlicher Aktien aufgeteilt (Aktienfonds). Für Fonds benötigt man entweder ein Wertpapierdepot oder ein Fondskonto bei der jeweiligen Fondsgesellschaft. Für den Fondskauf fallen in der Regel Kosten von bis zu 5 Prozent der Anlagesumme an.
Aktien
Wie Fonds richten sich Aktien an sehr risikobewusste Anleger mit hoher Ertragserwartung und sehr langem Anlagehorizont. Einzelne Aktien bieten gigantische Renditechancen, können aber auch schnell einen Großteil ihres Wertes einbüßen. Daher ist eine Streuung des Anlagekapitals auf viele verschiedene Aktien in jedem Fall sinnvoll. Der Aktienkauf lohnt sich, wegen hoher Transaktionskosten erst ab einer bestimmten Größenordnung. Außerdem benötigen Sie ein Wertpapierdepot.
Tagesgeldkonten
Ein Tagesgeldkonto bietet sich vor allem dann an, wenn Sie kurzfristig Geld anlegen wollen und bei Bedarf schnell über den Anlagebetrag verfügen können wollen. Mindestanlagen gibt es hier in der Regel nicht. Die Verzinsung ist variabel und höher als beim Sparbuch. Meistens fallen für ein Tagesgeldkonto keine Kosten an. Die Anlage auf dem Tagesgeldkonto ist in aller Regel absolut sicher. Verluste sind nicht möglich.
Festgeldkonten
Vor allem dann, wenn Sie Wert auf eine maximale Sicherheit legen, Ihr Geld länger anlegen möchten und eine höhere Ertragserwartung haben, bietet sich das Festgeldkonto an. Das Festgeldkonto wird von den meisten Banken mit Laufzeiten zwischen 12 und 120 Monaten angeboten. Während der Laufzeit können Sie normalerweise nicht oder nur in Verbindung mit erheblichen finanziellen Nachteilen auf das Festgeld zugreifen. Dafür ist die Rendite aber meistens deutlich höher als bei kurzfristigen Einlagen.
